Grundlagen
Grundsätzliches zur Ernährung
Die Ernährung spielt eine sehr wichtige Rolle im BodyBuilding. Nur mit
ausreichend Nährstoffen, in erster Linie Proteinen, kann der Muskelaufbau
gewährleistet werden und die Früchte des harten Trainings geerntet
werden. Desweiteren hat sie u.a. den Zweck die körperlichen Abwehrkräfte
zu fördern, vor Mangelerscheinungen zu schützen und das körperliche
Wunschgewicht zu gewährleisten.
Kalorienbedarf
Als erstes sollte man den täglichen Energiebedarf berechnen, das kann man
anhand dieses kcal-Bedarf-Rechners.
Dabei muss jedoch beachtet werden, dass hierbei nur ein Richtwert rauskommt.
Im besten Falle zählt man einige Tage lang seine Kalorien und kontrolliert
sein Gewicht, umzu sehen ob man zunimmt/abnimmt oder sein Gewicht hält.
Nährstoffaufteilung
Die drei Makronährstoffe Kohlenhydrate, Proteine und Fette kann man entsprechend
einer 50/25/25 %-Aufteilung einteilen. Das bedeutet, dass die Hälfte aller
zugeführten Kalorien aus Kohlenhydraten, die andere Hälfte je zu 50%
aus Eiweiss und Fett, besteht.
Als weitere Faustregel kann man 2gr Eiweiss pro kg Körpergewicht, 1 gr
Fett pro kg Körpergewicht sowie 5gr Kohlenhdyrate pro kg Körpergewicht
ansehen.
Wichtig: die 2 gr Eiweiss sollten nur in Ausnahmefällen (Steroid-Einsatz
oder Diät) überschritten werden, ansonsten besser zusätzliche
Kalorien in Form von Kohlenhydraten oder Fetten einnehmen.
Bei dem Verzehr von Kohlenhdyraten sollte drauf geachtet werden, dass sie einen
möglichst niedrigen glykämischen Index (kurz: GI) besitzen. Dieser
gibt an, wie schnell die Kohlenhydrate verwertet und wie hoch dementsprechend
die Insulinausschüttung ist. Besonders in einer Diät sollte die Insulinausschüttung
möglichst gering gehalten werden. Gute Quellen dafür sind: Haferflocken,
(Vollkorn-)Nudeln, (Vollkorn-)Reis, Kartoffeln, Gemüse, Salat, Äpfel,
Bananen usw.
Ähnlich dem GI gibt es bei den Proteinen eine biologische
Wertigkeit (kurz:BW), die besagt wie hochwertig die Eiweissquelle ist. Als
Referenz gilt Vollei mit einer BW von 100. In der Praxis ist dies jedoch zu
vernachlässigen.
Gute Eiweissquellen sind: Fisch, mageres Fleisch, Eier, magerer Käse, Proteinpulver,
magerer Quark, Nudeln, Haferflocken usw.
Bei der Fetteinnahme sollte man beachten, dass der Hauptteil aus einfach- bzw.
mehrfach gesättigten Fettsäuren besteht (pflanzliche Fette) und tierische,
gesättigte Fettsäuren eher gemieden werden. Optimal ist die sog. 1/3-Regel,
die besagt, das man je 1/3 gesättigte, einfach ungesättigte und mehrfach
ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen sollte.
Geeignete Fettquellen sind: Rapsöl, Nüsse, Olivenöl, Erdnussöl,
Lachs usw.
Aufteilung der Mahlzeiten
Hierbei ist zu beachten, dass man seinen Tagesbedarf nicht auf einmal in sich
hineinstopft, sondern die Kalorien auf möglichst viele Mahlzeiten verteilt.
Das kann dann z.B. so aussehen, das man 3 Hauptmahlzeiten und 3 Zwischenmahlzeiten
zu sich nimmt. Hierbei ist zu beachten, dass man morgens verstärkt auf
Kohlenhdyrate setzt, dafür vor dem Schlafengehen, nur eine kleine Protein/Fett-Mahlzeit
zu sich nimmt. Als Zwischenmahlzeiten bieten sich Obst, Eiweiss-Shakes oder
Brot an.
Wichtig: Bei jeder Mahlzeit auch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr
achten.
Ernährung nach dem Training
Unmittelbar nach dem Training gilt es die Glykogenspeicher des Körpers
möglichst schnell wieder aufzufüllen. Soll heissen, schnell resorbierbare
Kohlenhydrate wie Traubenzucker (Faustregel 1-1,5gr pro kg Körpergewicht).
Hilfreich wäre es hierzu noch eine kleine Menge Eiweiss (0,3gr pro kg Körpergewicht)
hinzuzumixen.
Nach 45-60 min. sollte man eine weitere kohlenhydratreiche Mahlzeit (diesmal
KHs mit niedrigerem GI) so wie etwas Eiweiss zu sich nehmen.
Frühstück:
Haferflocken mit Obst & Milch
1 ZM:
Vollkornbrot mit Putenbrust
Mittagessen:
Nudeln/Reis mit Gemüse/Salat und magerem Fleisch/Fisch
2 ZM:
Obst
Abendessen:
siehe Mittagessen
3ZM:
Eiweiss-Shake mit Öl
Author : Tenshi
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