Einfache Kampfsportart

Diskutiere Einfache Kampfsportart im Kampfsport Forum im Bereich Fitness & Bodybuilding-Forum: Training; Gibt es denn einen Kampfsport der relativ einfach zu erlernen ist? Ich glaub Karate ist für den Anfang wohl etwas zu schwer oder was meint ihr?...

  1. #1 YoungBB, 29.06.2011
    YoungBB

    YoungBB Guest

    Gibt es denn einen Kampfsport der relativ einfach zu erlernen ist? Ich glaub Karate ist für den Anfang wohl etwas zu schwer oder was meint ihr?
    Hab auch schon überlegt ob es Tae Kwondo werden soll aber ich bin leider ein totaler Anfänger auf dem Gebiet. Was ist denn einfach?
     
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  3. #2 racheengel1980, 29.06.2011
    racheengel1980

    racheengel1980 Erfahrener Benutzer

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    Hallo erst mal !

    Die Frage nach einer "einfachen zu erlernenden Kampfsportart" ist nicht so leicht zu beantworten. Alle Kampfsportarten und Kampfkünste sind auf ihre Art und Weise "nicht einfach", wenn man sie ordentlich ausführen möchte.

    Die Fragen die Du eigentlich stellen solltest lauten:
    1) Welche Kampfsportart / Kampfkunst liegt mir?
    2) Was will ich mit dem Kampfsport / der Kampfkunst erreichen?

    Fangen wir mal mit Nummer 2) an.

    Wenn Du dich mit Gesockse auf der Straße ("Hey alter, Du siehst voll krass Sch...e aus. F*ck you(r) .... . Pass auf, sonst hole ich grosse Bruder und mache dich Krankenhaus..") prügeln willst, dann kannst Du in jeder Hinterhofklitsche anfangen. Je mehr effektive Techniken Du aus den verschiedensten Kampfkünsten innerhalb kürzester Zeit beherrschst und umso dicker der Umfang deiner Oberarme und Oberkörper, desto besser. Beeindruckt auch manche (hirnlose) Freundin.
    Falls das dein Ziel ist, kann ich Dir leidder nicht helfen.

    Wenn Du ernsthaft vorhast irgendeinen Kampfsport / eine Kampfkunst zu betreiben musst Du dir darüber im Klaren sein, dass du viel Disziplin, Ausdauer und Fleiß brauchst.

    Es gibt offensive Kampfsportarten wie Karate / Taekwondoo / Judo / Kung Fu / Wing Tsung uvm. , mit denen man sich sowohl verteidigen, als auch angreifen kann.
    Daneben gibt es aber auch defensive Kampfsportarten bzw. Kampfkünste z.B. Aikido, Tai Chi (Kampfform !!!) , die sich (nach jahrelangem Training) zwar zur Verteidigung, aber nicht wirklich zu ernsthaften Angriffen eignen. Wenn Du auf Wettkämpfe willst, dann bist Du bei Aikido am falschen Platz.

    Zur Fage 1) Welche Kampfkunst / Kampfsportart liegt mir?

    Die Frage ist eng mit Frage 2 verknüpft. Bist Du sehr gelenkig ? Dann kannst Du Teakwondo oder ähnliches gerne probieren. Für's Judo brauchst Du einiges an Muskelkraft.
    Schau Dir einige Kampfsportarten / Kampfkünste an und probier einfach ein paar aus. Das kostet zwar evtl. Zeit und Geld, aber das ist der einzige Weg herauszufinden, was Dir liegt.

    Ich selber trainiere jetzt schon über sechs Jahre lang Aikido und habe dort auch den grünen Gürtel (Gürtel und Prüfungen haben wir zwar aber keine Wettkämpfe). Man kann zwar durchaus in der Zeit mehr erreichen, aber so macht es mehr Spaß. Ich habe mir damals Judo / Karate und Taekwondo / Aikido angeschaut und mich dann entschieden mal Aikido auszuprobieren und bin dabei geblieben. Ich habe es bis heute nicht bereut.

    Wenn Du die Wahl zwischen einem Sportverein und einer "privaten Sportschule" hast, nimm den Verein (e.V.) . Dort geht es meistens lockerer zu und ist nicht so stressig.
    Bei einer "privat - kommerziellen Sportschule" geht es zwar schneller und manchmal helfen auch "Spenden" weiter, aber im Verein lernt es sich besser, leichter und weniger stressig.

    Gruß
    Simon
     
  4. #3 YoungBB, 29.06.2011
    YoungBB

    YoungBB Guest

    Nein, prügeln will ich keinen

    Ich bin jetzt jahrelang ohne Schlägereien ausgekommen und das möchte ich auch nicht ändern. Ich will nur einfach eine Kampfkunst erlernen um sagen zu können "ich kann es". Mich fasziniert die Kunst was manche mit ihrem Körper anstellen können und es sieht auch schön aus wenn man sich so geschmeidig bewegen kann.
     
  5. #4 racheengel1980, 30.06.2011
    racheengel1980

    racheengel1980 Erfahrener Benutzer

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    Dann musst Du Dir ein paar Fragen stellen, um die Sportarten etwas einzugrenzen:

    1) Bin ich für Tekwondo gelenkig genug?

    2) Bin ich für Judo kräftig genug?

    3) Möchte ich lieber eine etwas "harmonischere und rundere" Bewegung oder "zackig-militärische-eckige" Bewegung?
    Komme ich auch damit klar, wenn mir Außenstehende zusehen und die Bewegungen für "affiges, akkrobatisches Hüpfen"
    ohne Gegner und Sinn halten?

    4) Will ich Wettkämpfe und bin ich auch bereit dort ein "guter Verlierer" zu sein?

    5) Möchte ich mich in kurzer Zeit schnell und effektiv selbst verteidigen können oder reicht es mir,
    wenn eine effektive Selbstverteidigung erst (wenn überhaupt) nach etlichen Jahren Training möglich ist?

    6) Möchte ich auf den Selbstverteidigungsaspekt (nahezu) komplett verzichten und nur die Bewegung,
    die Disziplin und die Koordination lernen?

    7) Möchte ich in lockerer Vereinsatmosphäre trainieren oder möchte ich lieber auf eine Sportschule mit "Militärdrill" und Wettkampf?

    8) Möchte ich ohne Waffen kämpfen? / Nur mit Waffen kämpfen? / Sowohl be- als auch unbewaffnet?

    Diese Fragen solltest Du mal Für Dich selber durchgehen und danach dann die Sportart(en) in die nähere Auswahl ziehen. Danach alle Sportarten zumindest anschauen und die Sportarten, die für dich in Frage kommen, ausprobieren.

    Wenn Du möchtest, kannst Du die Antworten auf die Fragen auch hier im Forum beantworten und Dir dann meine Meinung dazu anhören.

    Gruß
    Simon
     
  6. #5 Sakramenta, 14.07.2011
    Sakramenta

    Sakramenta Neuer Benutzer

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    Hallo,
    Die Welt der Kampfkunst ist weit gefächert.
    Es gibt grundsätzlich für jeden Typ Mensch auch eine passende Form des (Kampf-)Sportes.
    Was "racheengel1980" schreibt ist richtig. Du musst dich fragen, was du kannst und wo du hin willst (obwohl man vieles auch ersteinmal ausprobieren muss). Ich hab jetzt auch schon einige Sachen durch (z.B.: Ringen, Judo, Boxen, Kendo und auch Taekwondo) und kann dir nur empfehlen zu experimentieren. Die meisten Clubs und Vereine bieten eh ein kostenloses Training an. Ich würde mich an deiner Stelle einfach mal erkundigen, was es in der Nähe gibt und an solch einem Probetraining teilnehmen. Vielleicht nimmst du noch einen Freund mit, oder so. Mich hat das damals immer äußerst motiviert, nicht der einzige Anfänger zu sein.

    Viel Glück
     
Thema: Einfache Kampfsportart
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