Fitness-Anfänger, Grundlegende Fragen

Diskutiere Fitness-Anfänger, Grundlegende Fragen im Fitness, Wellness und Gesundheit Forum im Bereich Fitness & Bodybuilding-Forum: Training; Hallo Leute, ich habe vor kurzen mit einer Art Fitnesstraining angefangen, und bitte Euch jetzt - da ich bislang NULL Erfahrung mit Training habe...

  1. AvW

    AvW Neuer Benutzer

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    Hallo Leute,

    ich habe vor kurzen mit einer Art Fitnesstraining angefangen, und bitte Euch jetzt - da ich bislang
    NULL Erfahrung mit Training habe - um ein bißchen Feedback oder Hinweise, Tips.

    Meine Ausgangslage im Sommer: Ich bin 37 Jahre, 190cm groß und wog 152 kg.
    Meine Haupt-Trainingsziele sind: Gewicht abbauen, Ausdauer aufbauen.
    Mein Langfrist-Ziel: Mit'm Gewicht wieder in die Nähe der 100kg kommen, zumindest unter 110.
    "Schlank" werd ich wohl nie werden, dazu hab ich einen zu kräftigen Körperbau, aber unter
    110kg müssen drinnen sein (würde bei mir einem BMI von 30 entsprechen).

    Mein eigentlicher Abnehm-Startschuß war der 13.6.2016 (Ankick der Fußball-EM), vorerst "nur"
    mit FDH. Bis 13.8. hat mir das auch 12kg Gewichtsabnahme gebracht, aber dann bin ich irgendwie
    stehngeblieben und dann kam der JoJo-Effekt. Welch Überraschung.

    Jetzt Ende November hab ich mir einen Heimtrainer gekauft (Kettler Lotus M), weil jetzt muß
    endlich mal "was weitergehen".

    Seitdem sitze ich fast jeden Tag zwischen 30 und 60 Minuten auf dem Heimtrainer, (an guten
    Tagen sogar 2 Einheiten mit jeweils zwischen 30 und 60 Minuten, ich hab mir einen Monitor
    strategisch vor den Heimtrainer montiert, und schau mir jetzt während dem "Fahrrad-Fahren"
    NASCAR-Rennen an), und habe nun die ersten Fragen zu meinem Vorgehen und den Effekten.

    Der Berater im Geschäft, wo ich den Heimtrainer gekauft hatte, hat gesagt, daß ich es um
    Himmels Willen zu Anfang nicht übertreiben soll, zunächst nur ein paar Minuten pro Tag.
    (Auch die Betriebsanleitung des Heimtrainers redet von 2 Minuten Training, 3x wöchentlich,
    in der ersten Woche, danach graduell mehr bis hin zu 5 Minuten Training, 3x pro Woche in
    der 4. Woche. So komme ich doch NIEMALS mit'm Gewicht runter... oder?)

    (Ich vermute mal, er hatte Angst, daß ich einen Herzanfall bekomme. Die Angst kann ich
    vielleicht sogar nachvollziehen, aber tatsächlich war es dann so, daß mir schon am ersten
    Tag die 30 Minuten keine wirkliche Mühe bereitet haben (und das auf Schwierigkeits-Stufe
    6 von 10), ich mußte aber nach 30 Minuten abbrechen (und heute, 14 Tage später muß ich
    nach einer Stunde abbrechen), weil mir einfach mein Hintern auf'm Sattel so verdammt weh
    tut. Ich bin wohl (noch) etwas ZU schwer für längere Einheiten...

    Während dieser Einheiten (zu Anfang 30 Minuten am Stück, mittlerweile 60) trete ich im
    Schnitt mit 60-70 Umdrehungen pro Minute "am Rad", und mein Puls erreicht im Schnitt
    zwischen 100 und 110 bpm.

    Dazu mehrere Fragen:

    .) Hat der FitnessGeschäfts-Berater recht, würde ich bessere Abnehm-Effekte
    erzielen, wenn ich die Einheiten kürzer halte? Oder ist es wirklich so
    einfach: je mehr/länger, desto besser?

    .) Sind die 60-70 Umdrehungen eine "gute" Trainingsgeschwindigkeit? Wenn nicht,
    wie finde ich raus / lege ich fest, welche die richtige für mich ist?

    .) In der Anleitung des Heimtrainers ist die Rede von einem "aeroben" Trainings-
    puls, der lt. einer Formel bei mir zwischen 173 und 183 bpm liegen sollte
    (220-Lebensalter als Maximal, 10 Schläge weniger als Minimal).
    Mein Trainingspuls erreicht (siehe oben) aber dzt. nur ca. 110bpm.
    Soll ich mich also "weiter hinauf treiben"? Wenn ja, wie? Mehr Umdrehungen
    pro Minute am Rad, oder höhere Schwierigkeitsstufe? Würde ich damit schneller
    Gewicht abnehmen?

    .) Das Gerät gibt mir auch am Ende jeder Trainingseinheit eine "Fitnessnote",
    errechnet aus dem Trainingspuls exakt in der Sekunde des Trainingsendes,
    und dem "Ruhepuls" nach 60 Sekunden "Ausruhphase". Diese Fitnessnote
    rangiert bei mir zwischen 5,0 und 6,0 (6,0 ist das schlechtest mögliche,
    KEIN Pulsabfall nach 60sec, und 1,0 wäre wahrscheinlich Usain Bolt.).
    Soll heißen, mein Puls fällt derzeit noch SEHR SEHR langsam ab nach
    Trainingsende. Inwieweit soll das meine Gedanken beeinflussen, meine
    Trainingsintensität zu erhöhen, auf welche Art jetzt auch immer?

    Ich hoffe daß mir jemand auf diese Fragen ernstgemeinte Antworten geben kann,
    dir mir auch weiterhelfen, weil ich wirklich ernste, zielführende Absichten
    habe. Keine Trolle bitte, daß ich dzt. noch die Fitness eines Homer Simpson
    hab weiß ich selber.

    Vielen Dank im Voraus und Grüße an die Community,

    AvW
     
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  3. Nik97

    Nik97 Erfahrener Benutzer

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    Bitte die Themen in meiner Signatur unten lesen. :)
     
  4. #3 AvW, 15.12.2016
    Zuletzt bearbeitet: 15.12.2016
    AvW

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    Hallo Nik, und danke dafür daß Du Dir die Zeit genommen hast, mir auf mein Posting zu antworten. Ich weiß
    das wirklich zu schätzen.

    Ich habe mir auch schon die Zeit genommen, Deinen "Trainings- und Ernährungsguide für Anfänger" zu lesen,
    und daraus folgende Erkenntnisse für mich gezogen:

    .) Du weißt automatisch, daß ich Anfänger bin. Gratuliere, aber das wußte ich ja selber auch schon, hab ich
    ja nicht verheimlicht.

    .) Ein "guter" Trainingsplan schließt auch die Ernährung mit ein. Wußte ich "teilweise" auch schon, daher
    meine Referenz auf FDH, und ich habe zusätzlich meinen "Ernährungsplan" auch dahingehend angepaßt,
    als daß ich die größten "ungesunden" Faktoren eliminiert habe, bzw. reduziert habe:
    Zuckerhaltige Limonaden hab ich fast zur gänze eliminiert, ich versuche wo es geht, auch Weizen in jeder
    Form zu reduzieren, auch in Wurst (da is auch Weizen drin), und stark fetthaltiges reduziere ich auch.
    Hab ich aber in der Form in meinem Posting nicht ausgeführt, geb ich zu.

    .) Ein "guter" Trainingsplan geht nicht nur auf Fitness, sondern auch auf Kraft. OK, ich geb zu, die Referenz
    auf mein Kurzhantelset ist beim revidieren meines Postings vor dem Veröffentlichen rausgeflogen (wollte
    nicht zu viel schwadronieren), aber ich mache auch die eine oder andere Kraftübung.

    Je weiter ich in Deinen "Trainings- und Ernährungsguide für Anfänger" eingedrungen bin (spätestens bei
    Punkt 5 wirds ziemlich klar), desto mehr hatte ich das Gefühl, daß Deine Version eines "guten" Trainingsplanes
    den Fokus auf Kraft und Muskelaufbau legt. Es stimmt zwar grundsätzlich, daß Muskelaufbau gleich Fettabbau
    bedeutet, aber Ich hatte niemals die Absicht, wirklich "Bodybuilding" zu machen. Ich dachte es wäre klar, mein
    Ziel ist es, wieder in die Gegend der 100kg zu kommen, also einen BMI von etwa 30. Ich vermute, das ist
    meilenweit weg von dem, was Du als legitimes "Ziel" eines Trainingsplanes bezeichnest.

    Ich will nicht "leben um zu trainieren", ich will trainieren, um wieder zu leben. Mehr aber auch nicht.
    Ich werde ganz sicher nicht meinen Tages-Zeitplan, mein Leben dem Training unterordnen, das Training
    ist für mich nicht Lebensphilosophie, sondern "nur" Werkzeug, Mittel zum Zweck.
    (Sorry an all die, die das jetzt als Blasphemie betrachten, aber ich bin Atheist)

    Und ich schaffe es auch nicht, die Zeit für solch ein Training so gleichmäßig und regelmäßig bereitzustellen,
    wie Dein Guide es vorsieht. Dazu sind andere Dinge in meinem Leben (leider) wichtiger, unregelmäßige
    Arbeitszeiten etwa. Ich kann nur immer wieder dazwischen mir die Zeit zum trainieren nehmen. Das ist nun
    sicher schlecht im Sinne einer maximalen Trainingseffekt-Ausbeute, aber das "maximale" will ich ja gar nicht.
    endlich mal wieder "normal", ist für mich schon ein Erfolg.

    Nachdem nun offensichtlich ist, daß Dein und mein Zugang zum Training unterschiedlich sind, will ich Dir
    trotzdem für Deinen Aufwand und die Zeit die Du Dir genommen hast, Deine Antwort auf mein Posting zu
    schreiben, danken, und die Community dort draußen fragen, ob irgendjemand den gleichen Ansatz wie
    ich verfolgt (hat), und schon mehr Erfahrungswerte hat? Speziell in Hinblick auf meine durchaus ernst
    gemeinten Fragen?

    Zur Rekapitulation:
    .) Überall wird proklamiert "kurze Einheiten, Pausen dazwischen", ist mein Ansatz "längere Einheiten, keine
    Ruhetage" wirklich so schlecht?

    .) Wie finde ich raus, welche Trainingsgeschwindigkeit für mich die richtige ist? 60-70 Umdrehungen pro
    Minute sinds derzeit, ist "mehr" hier sinnvoll?

    und, möglicherweise als Erweiterung der vorigen Frage:
    .) Ich erreiche den "aeroben" Puls mit meinen derzeitigen Trainingsparametern nicht. Ist das gut oder schlecht?
    Wiviel EInfluss hat diese Tatsache auf den Trainingsfortschritt?
    Wie reagiere ich am besten darauf?

    .) Die "Fitnessnote" (das Maß, wie schnell mein Puls nach Trainingsende auf normal zurückgeht, ist dzt. noch
    erwartungsgemäß unter aller Sau. Inwieweit soll ich diese Tatsache in meine Trainingsgewohnheiten
    (Länge, Geschwindigkeit, Schwierigkeit) deswegen verändern, anpassen? Soll ich überhaupt?
    oder, anders gefragt:
    Ist diese Fitnessnote nur Endergebnis, an dem ich irgendwann Fortschritt ablesen kann, oder Feedback,
    das ich in meine Trainingsgestaltung einfließen lassen soll, um diese zu optimieren?

    Und, abschließend, noch eine Frage an Dich direkt, Nik97:
    Wenn Punkt 1 Deines "Trainings- und Ernährungsguide für Anfänger" wirklich so ernst gemeint ist, daß
    individuelle Antworten nur von bezahlten Profis kommen, warum gibts dann so viele und umfangreiche
    Internet-Foren?

    Ich war nicht unhöflich, hab niemandem wiedersprochen, und hab auch keinen Kumpel um Meinung gefragt,
    der mal vor einem Fitnessstudio geparkt hat, dessen hypothetische Meinung ich dann höher gewichten würde
    als jede die ich hier bekomme.

    In diesem Sinne, bitte um Erfahrungswerte und Feedback von Leuten, die in einer ähnlichen Situation wie
    ich stecken, oder gesteckt sind, und danke an Euch alle!

    Mfg,

    AvW
     
  5. Irok89

    Irok89 Erfahrener Benutzer

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    Bin gerade unterwegs...
    Werd später meinen Senf dazu geben...
    Falls du bis morgen nichts gehört hast, gern was hier posten oder mich anschreiben...
     
  6. #5 Nik97, 15.12.2016
    Zuletzt bearbeitet: 15.12.2016
    Nik97

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    Jetzt habe ich auch ein wenig Zeit, und kann mehr auf dich eingehen.

    ________________________________________

    Vorab: Entschuldige harsche Worte, aber: Du bist kompletter Anfänger und hast dies sogar gleich zu beginn erwähnt ("da ich bislang NULL erfahrung habe") hast wahrscheinlich nicht mal eine Ahnung warum ein Körper Fett abbaut und unterstellt mir - jemanden der selbst kein Profi ist aber dennoch weit mehr Erfahrung hat und definitiv schon mehr als du gerissen hat, mangelnde bzw. eine für dich nicht ausreichende Erfahrung im Gebiet "Fettabbau" zu haben.

    DU hast Zeitschrift-, Fernseh- und Tageszeitungswissen. ICH habe Eigenerfahrung. Deshalb ist es schon mal gaaaaanz falsch, deine Ansicht von "wie man abnimmt" als richtig, und meine als falsch darzustellen.

    Hier helfen dir Leute, die dafür ihre Freizeit opfern. Wenn du mit irgendwas nicht einverstanden bist, dann hinterfrage es oder verlange nach einer Begründung. Aber direkt eine Antwort als falsch abzustempeln ohne sich über diese Gedanken zu machen, ist der völlig falsche Weg sowie unhöflich und dreist zugleich.

    Genau DAS umschreibt Punkt 1 des "Trainings- und Ernährungsguide für Anfänger", welchen du ja auch angeprangert hast.

    So, nun entschuldige diesen Aggressiven beginn... musste gesagt werden ;) Schließlich wollen wir dir Helfen, und nicht diskutieren. Sollte es noch Klärungsbedarf geben, kannst du mich gerne per PN anschreiben. Jetzt haben wir uns Lieb, und hier erhältst du Antworten:

    34 Kilo in 12 Monaten, davon 20 Kilo in den ersten 6 Monaten abgenommen. Richtig, ich, der ganz andere Ansichten vom Training als du hat. Reicht das als Erfahrungswert? ;)

    Ich denke da liegt ein Missverständnis vor - Dinge die explizit den Muskelaufbau angreifen, sind für dich natürlich nicht relevant. Du solltest dir aus den Themen die für dich relevanten sparten herauspicken.

    Nichts desto trotz sind auch Muskelaufbaubedingte Themen für dich lesenswert, da sich Muskelaufbau und Fettabbau in Hinsicht auf das Training überschneiden.

    Die Themen meiner Signatur habe nicht ich verfasst (bis auf mein Trainingstagebuch). Aber um trotzdem darauf einzugehen: Wäre ich ein bezahlter Profi, würde ich mich jetzt mit dir zusammensetzten und dir sagen, wie du es richtig machst. Da ich aber nur der nette Helfer aus dem Internet bin, gehe ich auch nur auf deine Fragen ein. Jetzt könnte ich dir natürlich sagen, was du schon von Grunde aus falsch machst... aber da ich keinen Bock drauf habe, dir einen 10-Seiten Roman mit dem Titel "SO nimmt AvW ab" zu verfassen, verweise ich dich auf die Themen in der Signatur. Schließlich will ich dich nicht ins kalte Wasser fallen lassen.

    Und genau das unterscheidet Foren von "bezahlten Profis": Der Profi sagt dir, wie DU abnimmst. Das Forum sagt dir, wie jeder X-beliebige abnimmt.

    Ich habe einfach keine Zeit und Lust, täglich jedem zu erklären worauf's ankommt. Deshalb der Verweis auf die Signatur.
    Die Themen darin stammen wie gesagt nicht von mir.

    Da fängt es nämlich schon an: Muskelaufbau ist alles andere als Fettabbau. Zwar überschneiden sich diese im Training (wie bereits erwähnt), aber: Fettabbau setzt ein Kaloriendefizit voraus, somit hat es sich mit dem Muskelaufbau erledigt.

    Muskelaufbau und gleichzeitiger Fettabbau sind zwar als totaler Anfänger möglich, nach ein paar Wochen Training sind wir aber aus diesem Stadium schon raus.

    Das wirkt auf mich so, als würdest du dir die 100/110 Kilo als Ziel setzen, weil du es für unmöglich hältst Normalgewicht zu erreichen. Aber glaub mir, das ist es nicht. Das mit dem Körperbau ist eine ausrede - dieser hat nichts mit dem Gewicht zu tun. Einen Typ Mensch, der von Grund auf Fettleibig ist, gibt es nicht.

    Entschuldige wenn ich dir das so sage, aber: Deine Ausgangslage ist keine einfache. Deine Ziele wirst du nicht einfach so im nebenbei erreichen, mit hier und da ein bisschen auf Sport und Ernährung achten. Ich habe selbst 34 Kilo hinter mir gelassen, ich spreche aus Eigenerfahrung.

    Ja, ist er. Der Körper muss sich erholen können, um sich zu regenerieren.

    Das musst du für dich selbst wissen. Wenn du kurz davor bist umzukippen weil der Puls zu hoch ist - oder wenn du nicht mal ins schwitzen kommst, weil es dich nicht fordert machst du etwas falsch. Einen Richtwert für wen wie viele Umdrehungen passend sind gibt es nicht. Schließlich kommt es in hinblick auf dein Ziel darauf an wie viel Kalorien du verbrennst.

    Du brauchst die aerobe Zone nicht. Machst du Sport verbrauchst du Energie/kalorien. Die mangelnde Energie holt sich dein Körper aus deinen Fett und Muskeldepos. => Du nimmst ab. Natürlich gilt: Je Intensiver, desto mehr Energie wird verbraucht.
     
  7. Irok89

    Irok89 Erfahrener Benutzer

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    In erster Linie sollte dir klar werden, wodurch du abnimmst...
    Wenn du das verstanden hast, hast du bereits einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht...

    Es ist im Prinzip ganz einfach...
    Wenn du über den Tag weniger Kalorien zu dir nimmst als du verbrennst, holt sich dein Körper die restliche Energie durch deine fett Reserven...

    Das heißt:
    Egal ob du 10min, 30min oder 90min trainierst, fett verlierst du nur dann, wenn du die dadurch verbrannte Energie nicht wieder durch essen zuführst...

    Kleines Beispiel...
    Du isst am Tag 3000kcal...
    Und verbrennst 2500kcal...
    Durch das Training verbrennst du weiter 500kcal...
    Bedeutet du kommst am Ende des Tages auf 0...

    Ergo bringt dir das Training nichts (außer das du nicht weiter zu nimmst)


    Für dich wäre eine komplette Betrachtung deines Lebensstils wie er momentan ist von Vorteil...
    Wieviel bewegst du dich am Tag?
    Was isst du über den Tag?
    Was trinkst du?

    Wo gibt es Möglichkeiten deinen Verbrauch ohne großen Aufwand zu erhöhen?
    Wo kann man problemlos ein paar Kalorien ein Sparen?

    Beispiele wären:
    Treppe statt Aufzug...
    Kleiner Spaziergang zum Sportplatz (oder sonstige Ziele) zu denen du sonst das Auto verwendest...

    Zero Getränke oder Wasser statt Cola oder Saft...
    Kann täglich ein paar hundert Kalorien sparen...

    Wenn du mir sagst, wie dein geregelter Tag so aussieht, können wir gern gemeinsam mal drüber schauen...

    Was hast du zb gestern alles gegessen und getrunken?
    Wichtig ist dabei genau zu sein bzw mich/dich selbst nicht zu "belügen"...

    Denn hier und da mal ein paar g Schokolade, ne Tüte Chips und das ein oder andere Bier können schnell zu mehreren 100kcal werden, die gerne verschwiegen/vergessen werden...


    Bezüglich deines Pulses etc kann ich gern noch n kleinen Text schreiben wenn du willst...
    Die Kurzform und das wichtige für dich dabei:
    Es ist egal wie schnell und wie hoch dein Puls ist...

    Lg Irok...
    #sorry4walloftext
     
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