Steak ganz minimalistisch

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  1. Fokko

    Fokko Neuer Benutzer

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    Steaks sind ja für viele Kraftsportler als Eiweißquelle ein Thema. Ich beispielsweise esse sie gerne im Rahmen meiner umgestellten Ernährung, speziell am Abend nur mit Rohkost und ohne kohlehydrathaltige Sättigungsbeilage.

    Vor vielen Jahren schrieb der leider schon verstorbene Biologe, Fernsehkoch, Lifstyle-Journalist und Hundebuch-Autor Ulrich Klever für den Playboy einen Artikel über Steaks und wie man sie zubereitet. Dabei empfahl er, ein Steak nur (und zwar erst, wenn es fertig ist) lediglich sparsam mit Pfeffer und Salz zu würzen, da man mit anderen und zuviel Gewürzen das feine Aroma des Rindfleischs verdeckt.

    Ich halte mich heute noch daran und gehe folgendermaßen vor: Wichtig ist, dass man sich alles vorher zurecht legt, denn wenn das Steak einmal in der Pfanne hat, geht es buchstäblich um Sekunden:

    * Pfanne (am besten Gusseisen)
    * Uhr mit Sekundenzeiger
    * "Küchenhand", Pfannenwender oder wie immer ihr das Ding nennt. Am besten aus Holz, denn ich lasse nicht gerne Kunststoffe an mein Essen ran.
    * Teller für das Steak
    * Alufolie zum Abdecken
    * Schwarzer Pfeffer und Salz
    * Butter
    * Messer zum Abschneiden und Aufbringen der Butter

    Was ihr zum Steak essen wollt (Salat, Tomaten, Papirka, Obst etc.) solltet ihr fertig und am besten auch schon den Tisch geedckt haben, wenn ihr mit dem Braten beginnt.

    Ich lasse zunächst die Pfanne so heiß werden, dass Wassertropfen beim Hineinspritzen rasend schnell verdampfen, aber nicht zu heiß, denn sonst verbrennt das gute Steak aussen und es riecht wie im Krematorium. Unser Ceranherd hat neun Stufen, ich heize mit der neunten kurz vor und gehe dann zurück auf Nummer sieben.

    Wenn sie heiß ist, lege ich das Steak in die trockene(!) Pfanne und brate es abwechselnd von jeder Seite eine Minute, beim letzten Durchgang ggf. auch nur jeweils eine halbe. Wie oft man das macht, hängt von der Dicke des Steaks ab und davon wie stark man es gegart haben möchte. Ich mag es am liebsten so, dass es beim Anscneiden aussieht wie die Schnittflächen von Roastbeef, das men beim Metzger als Aufschnitt kauft. Wenn ich das erste Mal gewendet habe, lege ich ein Stück Butter auf die jetzt bereits angebratene Oberseite.

    Im Prinzip ist es natürlich Geschmacksache, wie "durch" man sein Steak brät, aber wenn man es ganz durchbrät (well done) kann man genauso gut Rinderbraten essen. Den leckeren Saft kriegt man nur, wenn es innen noch rosa ist und ich kann eher mit einem etwas zu rohen Steak leben, als mit einem durchgebratenen. Wie lange man ein Steak mit einer bestimmten Dicke insgesamt braten muss, damit es so ist, wie man es haben will, bekommt man im Laufe der Zeit heraus.

    Wenn die letzte Seite brät, würze ich schon mal die Oberseite mit etwas Salz und schwarzem Pfeffer (aus der Mühle, nur so bekommt man das volle Aroma), damit ich es nachher auf dem Teller nicht umdrehen muss und diesen dabei verschmiere. Dann nehme ich das Steak heraus, lege es dabei mit der gewürzten Seite nach unten auf den Teller, damit ich auch die Oberseite würzen kann.

    Dann decke ich es mit der Alufolie ab und lasse es ein paar Minuten ruhen. Verwendet den Pfeffer sparsam und seid auch mit dem Salz vorsichtig. Lieber etwas weniger und dann den Salzstreuer mit zu Tisch nehmen, damit man dort ggf. nachsalzen kann.

    Sehr gute Erfahrungen habe ich übrigens mit Ribeyes von Lidl gemacht, die sind wesentlich größer als die von Aldi. Mein Junior findet die Hochrippe (Ribeye ist nichts anderes) vom Metzger unseres geringsten Misstrauens am besten. Der ist noch nicht mal teurer als Lidl, eher sogar einen Tick billiger, aber er hat halt nicht immer im Vakuum abgelagerte Hochrippe da.

    Um ein gutes Steak zu bekommen, darf das Fleisch nicht mager sein. Das Fett tut einem nichts, auch wenn man, wie ich derzeit noch in der Phase der Gewichtsreduktion ist. Genau das wird ja heute auch öfter gesagt und das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen: Trotzdem bei mir nicht nur die durchwachsene Steaks zur umgestellten Ernährung gehören, sondern auch viel Camenbert und Brie (eigentlich richtige Fettbomben) habe ich in noch nicht einmal sechs Monaten an die 25 kg abgenommen.

    Viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit

    Fokko
     
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