Seit ich verstärkt Rad fahre, nehme ich zu

Diskutiere Seit ich verstärkt Rad fahre, nehme ich zu im Radsport & sonstige Sportarten Forum im Bereich Fitness & Bodybuilding-Forum: Training; Hallo, Ich war früher jemand der sehr viel zu Fuß unterwegs war. Nennen wir es Gehen, Wandern usw. Nichts rasantes. Das hat insbesondere meinem...

  1. #1 Dreibeiniger, 27.04.2020
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    Hallo,

    Ich war früher jemand der sehr viel zu Fuß unterwegs war. Nennen wir es Gehen, Wandern usw. Nichts rasantes. Das hat insbesondere meinem Darm gut getan wegen der entstehenden Eigendarmbewegung, ich hab ne Darmkrankheit die ich aber gut in Griff habe.

    Nun fahre ich seit 3 Monaten Mountainbike, nicht ganz für den zweckbestimmten Einsatz. Mehr auf der Straße, Touren, Waldwege, nicht so viel Steigungen, aber auch ein wenig. Nun strample ich mich mit einem Monatsdurchschnitt von ca. 1000 Km ab (ich finde es für das Atmungssystem sehr belastend), überhaupt ab 3° Steigung, was ja noch nicht so enorm ist.

    Und nun kommt der Punkt:
    Ich habe den Eindruck, genau dieses "Radfahren" macht es jetzt noch schwieriger abzunehmen, mittlerweile habe ich eher noch 1-2 Kg mehr auf dem Buckel, oder besser Bauch.

    Von einem Jogger weiß ich, dass da irgendwie auch der Puls mit eine Rolle spielt beim Verbrennen. Nun kann ich den aktuell nicht messen (wegen fehlender Technik), aber "gefühlt" dürfte der in der Ebene bei 130-140 sein, und wenns ansteigt dann nochmal höher. Ich bin aber nicht herzkrank usw. bei mir ist das normal.

    Was mache ich denn nun falsch? Gewichtstechnisch bin ich beim Gehen/Wandern, Arbeiten mit Körpereinsatz fast besser dran wie auf dem Fahrrad. Aber ich möchte da nicht unbedingt mit "lächerlichen" 5-10 Km/h vor mich hin tuckern wie ne Ente. Selbst wenn ich 1-2 Wochen faul zu Hause rumhängen würde, wärs in Sachen Gewicht nicht "nachteiliger"....

    Ich danke im Voraus für Antworten.

    Lg
     
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  3. #2 Patti90, 27.04.2020
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    Zu viele Kcal essen.
    Durch die Aktivität steigt der Hunger den du befriedigst.
     
  4. #3 Dreibeiniger, 27.04.2020
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    Genau das, habe ich gar nicht so in Verdacht.
    Viel mehr, dass ich beim Sport nicht so verbrenne, nicht ideal, oder gar nicht?
    Kann es sowas geben? Der Jogger meinte das ungefähr so, nur hatte ich da nicht so viel Verständnis für...
     
  5. #4 Patti90, 29.04.2020
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    Im Endeffekt kommts aufs gleiche raus ob du zu viel isst oder zu wenig verbrennst - du nimmst zu. Entscheidend ist die Kalorienbilanz.

    Die Quelle "von einem Jogger" wäre mir jetzt nicht fundiert genug.
     
  6. #5 Dreibeiniger, 06.05.2020
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    Also mittlerweile hab ich noch Kcal-Quellen ausgemacht, die ich weglassen kann oder sollte. Jetzt klappts besser, das Gewicht fängt an zu fallen.

    Aber noch einmal, Jogger hin oder her:
    Es gibt NUR die Plus/Minus-Rechnung beim Abnehmen?
    Also zu hoher Puls der das Abnehmen ausbremst, ist völliger Quark?
     
  7. #6 Patti90, 06.05.2020
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    Es gibt viele Thesen über Puls, was davon jetzt stimmt ist die Frage. Die nächste Frage ist, inwiefern das im Amateurbereich überhaupt eine Rolle spielt. Letztendlich entscheidet hier die Kcal Bilanz.
    Ich würde an deiner stelle mal tracken dann weißt du wo du stehst.
     
  8. #7 Geextah, 06.05.2020
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    Wüsste nicht, warum ein zu hoher Puls das Abnehmen ausbremsen sollte
     
  9. #8 Dreibeiniger, 07.05.2020
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    Ja ich weiß es auch nicht, ich kam ja nur durch den Jogger drauf.
    Wenn ich im Google recherchiere, wird das dort sehr wohl diskutiert.
    Manchmal allerdings auch in Frage gestellt.

    Jetzt wollte ich zusammenhängend ein Link schreiben, darfs hier im Forum
    nicht wegen zu wenigen Beiträgen, ja sowas. : 55:

    Hab ich aber wirklich nur so rausgepickt: Gebt mal im Google "puls stoffwechsel abnehmen" ein,
    und das 4.Suchergebnis (falls das bei euch auch so ist) ist die Webseite "Juhle.de"
    Das mal anklicken

    Also demnach liegt mein Puls beim schnelleren Radeln (oder vorallem bergauf ist das Problem)
    teilweise spürbar über dem SOLL.

    Wenn das so stimmt, dann dürfte das bei mir sehr wohl ein Grund sein, warum ich mir damit
    schwer tue.....
     
  10. #9 Patti90, 08.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 08.05.2020
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    Du machst dir Gedanken über Details ohne die deine Grundlagen (Kcal Bedarf und Verbrauch) zu kennen. Wenn man lange genug sucht wird man die gewünschte Antwort im Netz auch finden.

    Edit: Mal aus Interesse, wenn es jetzt so ist das mein Puls zu hoch ist beim Sport und ich deshalb nicht abnehme, was wird dann empfohlen? ß-Blocker schlucken und mit einem 50er Puls nicht mal aufs Fahrrad hoch zu kommen?
     
  11. #10 Dreibeiniger, 09.05.2020
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    Grundlagen? Ja doch.
    Verbrauch = Grundumsatz + Verbrauch kcal Arbeit + Verbrauch kcal Sport + Verbrauch kcal sonstiges (selbst: sich in der Wohnung aufhalten verbraucht Kcal, natürlich nur wenig). Es gibt Tabellen, bei welcher Tätigkeit oder Sportart man wieviel kcal in welcher Zeit verbrennt.

    Und dann hab ich schon mein Essen, schön akribisch ausgerechnet mit Excel. Das ist schon viel aufwendiger, wenn man das "genau" wissen will. Gab Zeiten da hab ich wirklich die Zutaten abgewogen. Allerdings auch noch aus anderen Gründen. Aber so war das schon relativ genau.

    Soweit ist das ja auch kein Thema, darum gings mir eigentlich nicht.

    Also ß-Blocker nimmt man sicher nur wenn man herzkrank ist, oder? Naja.... wer weiß.....

    Tja, wenn hier nichts heraus zu bekommen ist, muss ich wohl ne Eigenstudie machen.

    Allerdings.... habe ich durchaus Beobachtungen machen können, die diese "Theorie" bestätigen könnten. Bin aber dennoch unsicher. Es gab Wochen, in denen ich entweder körperlich sehr stark gearbeitet habe, oder sehr viel Sport getrieben habe, oder in Kombination beides. Eigentlich hätte ich in diesen Wochen 0.5-1.0 Kg abnehmen müssen. War aber nicht so. Dann gabs Wochen, da hatte ich mit leichter Beschäftigung fast keine Mühe genau so viel abzunehmen. Eigenartig.

    Es ist aber nicht so, dass ich beim Zuhause rumlungern das hungern anfange. Ich tue mir eigentlich leichter Essen einzusparen, gerade wenn ich viel arbeite oder Sport mache. Ich weiß nicht warum es so ist. Also wenn ich sagen wir 7000kcal in einer Woche zusätzlich verbrenne durch Aktivitäten, dann hol ich das nicht mit 7000kcal mehr Essen wieder auf. Mittlerweile zähl ich keine kcal mehr, aber man hat ja dennoch ein Gefühl für Mengen die man isst.

    Fakt ist leider, sobald ich Sport treibe wie zügig Radfahren oder bergauf, Laufen, Joggen, da komm ich sehr schnell auf 130 oder mehr. Ich bin aber nicht herzkrank, oder es wäre nicht erkannt. Ich fühle mich aber nicht krank. Weil so ist das schon lange, vielleicht sogar immer schon.
    Ok, wenn du (oder andere) nicht mehr dazu sagen kannst, dann muss ich es halt irgendwie anders rauskriegen. : 30:
     
  12. #11 Geextah, 09.05.2020
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    Noch kurz zum optimalen "Fettverbrennungspuls". Ich habe mir die Seite mal angesehen und sie fußt auf einem Mythos der Fettverbrennung (zumindest im gewissen Maße).

    Hier mal eine Seite, die ganz gut beschreibt, warum es sich dabei um einen Irrglauben handelt: Klick

    Zwar kenne ich auch noch die alten Laufbänder, Fahrräder ud Crosstrainer, auf denen früher mal so eine Liste aufgezeichnet war, aber die ist heute meist nicht mehr zu finden. Ich habe mal eine andere Erklärung dazu gelesen und fand diese ganz aufschlussreich: Wenn ich für 15 Minuten richtig Vollgas gebe beim Joggen etc. dann verbrauche ich sehr wahrscheinlich mehr Energie als jemand, der 30 Minuten in seinem potentiellen Fettverbrennungspuls läuft, weil die Beanspruchung des Körpers einfach höher ist. Natürlich, wenn ich lange genug laufe, werde ich wahrscheinlich irgendwann auch an den Punkt kommen, wo ich genauso viel verbraucht habe, dauert aber eben länger. - Ähnliche Erklärung findet sich auch ind em Artikel dazu.
     
  13. #12 Dreibeiniger, 09.05.2020
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    Ja gut, diesem Artikel nach habt ihr wohl recht.
    Aber einen Punkt daraus hab ich hier noch einmal aufgegriffen, weil ich schon zweimal erzählt habe, dass ich auf mich bezogen den Eindruck habe, dass mich "höhere Belastungen" bei der Gewichtsabnahme benachteiligen zu scheinen.

    Freilich dürfen wir dabei nicht über unsere Belastungsgrenze hinaus gehen. Wer sich dauerhaft überfordert, blockiert sogar seinen Fettabbau.
    Und sprach zwar mehr von erhöhtem Puls. Aber dennoch könnte man es auch als eine zu hohe Anforderung bezeichnen. Nur, es stellt sich bei mir auch kein so richtiger Trainingseffekt ein. Überall isses so, je öfter man sich gewissen Belastungen aussetzt, desto besser bekommt man es hin. Aber hier scheine ich irgendwie Probleme zu haben. Dann hats wohl auch noch mit Nährstoffen zu tun. Ich hab halt nun mal eine Darmkrankheit, die die Resorption von Nährstoffen einschränkt. Das heißt ich "muss" krankheitsbedingt auf Ergänzung zurückgreifen.
     
  14. #13 Geextah, 13.05.2020
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    Stellt sich die Frage: was ist eine zu hohe Anforderung? Fängt sie bei erhöhtem Puls an oder vielleicht doch eher wenn man jeden tag versucht einen Halbmarathon zu laufen?

    Aber ja: Es kann sicherlich auch mit deiner Darmkrankheit zu tun haben. Von früher kenne ich noch die Begriffe guter und schlechter Futterverwerter, was sich auf die Energieaufnahme bezog und die Geschwindigkeit, die die Nahrung durch den Körper zurücklegte. Ob das heute noch aktuell ist weiß ich nicht, empfand diesen Gedankengang an sich immer recht schlüssig, auch wenn er etwas vage ist und sicherlich eine Menge andere Punkte eine Rolle spielen :)
     
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  16. #14 Patti90, 13.05.2020
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    Für mich klingt es auch eher nach Überforderung bzw zu schneller Steigerung.

    Zur Darmkrankheit, wovon es viele gibt aber die Aussage "Einschränkung der Resorption der Nahrung" heißt bei den meisten eher das sie Probleme damit haben ihr Gewicht zu halten bzw zu steigern da unverdaute Nahrungsbestandteile ausgeschieden werden.
     
    Geextah gefällt das.
  17. #15 Dreibeiniger, 25.05.2020
    Zuletzt bearbeitet: 25.05.2020
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    Also ich sage, es hängt mehr mit dem Puls zusammen (durch Belastungen wie schnelles Radfahren, Berghoch fahren, Joggen usw.) also Ausdauer. Bei Gartenarbeit die körperlich schwer ausfallen kann, wende ich "gefühlt" mehr Kraft auf, und bin dann irgendwann auch ausgelaugt. Aber das dauert viel länger. Bei "schwerer" Arbeit dürfte der Kcal-Verbrauch höher sein wie beim Radfahren.

    Damit kann ich jetzt gar nichts anfangen :-(

    Ja, also das ist ein Phänomen, dass ich nie nachvollziehen konnte. Wenn ich Probleme mit dem Gewicht bekomme, dann eher so dass ich zu sehr zunehme.

    Da kommen wir auf folgende Sache:
    Mir ist es gelungen seit 1.Mai 3 Kg abzunehmen (in Verbindung mit Radfahren, aber auch mit Zucker weiter einsparen), also nicht auf Minimum, aber deutlich reduzieren.

    Nur...... im "Ruhezustand" ist das gut auszuhalten, aber bei erforderlicher Leistung fehlt die jetzt immer mehr je mehr Zucker ich einspare. Außerdem habe ich anteilig Gedächtnisverlust, auch in Sachen körperliche Vitalität (Haut, Haare usw.) gehts so bergab.

    Wenn ich die Mengen steigere, gehts mir wieder anhaltend besser und die genannten Symptome legen sich wieder. Mit dem Nachteil, dass dann auch das Gewicht wieder steigt. :1041:
     
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