Wie mit dem Rauchen aufhören ohne dabei zunehmen - Erfahrungen gesucht?

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  1. #1 Zysterian, 15.11.2018
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    Ich würde gerne mit dem Rauchen aufhören, habe aber Angst dabei viel zuzunehmen. Habe das schon bei einigen Freunden beobachtet, sie hören zwar mal für eine Zeit auf zu Rauchen, nehmen dabei aber zu. Das würde ich gerne vermeiden wenn es geht.
    Wie sollte man denn da vorgehen? Hat das was mit dem Stoffwechsel zu tun oder kommt das einfach nur davon weil man zur Ablenkung dann mehr isst?
    Hat von euch jemand mit dem Rauchen aufgehört und nicht zugenommen?
    Wenn ja wie seid ihr da vorgegangen und welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
     
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  3. #2 Geextah, 16.11.2018
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    "Tatsächlich haben verschiedene Studien gezeigt, dass Rauchverzicht zu einer Gewichtssteigerung führen kann. So werden etwa 4 von 5 Rauchende nach dem Rauchstopp in der Tat einige Kilo zunehmen. Das Ausmaß ist allerdings sehr unterschiedlich, in jedem Fall aber überschaubar. Der Gewichtsanstieg lag für einen Zeitraum von bis zu 5 Jahren nach Rauchstopp in einem Bereich von 2,5 bis 10 Kilogramm. Manche Raucher nehmen sogar kaum oder gar nicht an Gewicht zu."
    Quelle: nichtraucherhelden

    Ich habe vor über 12 Jahren aufgehört und nicht zugenommen bzw. durch das Training an Muskelmasse gewonnen und so zugenommen, aber eben nicht an Fett. Gegessen habe ich wie eh und je, bin aber zB auch kein Fan von Süßigkeiten.
    Der eine oder andere wird sicher eine Ersatzdroge als Ausgleich suchen und hier und da dann zwischendurch etwas Süßes essen, ohne es zu merken, jedoch das Belohnungszentrum im Gehirn wird es freuen.

    Helfen kann da sicherlich seine Mahlzeiten zu tracken :)
     
  4. #3 oblivionz, 17.11.2018
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    @Geextah Sag mal, wie hast dus denn geschafft aufzuhören wenn ich fragen darf, also warst du eher der Typ der sofort aufgehört hat und sich da sehr gut zusammenreißen konnte, oder hast du so langsam reduziert - gibt ja eben unterschiedliche Herangehensweisen.

    Also was ich denn berichten kann, ist dass ich durchaus langsam reduziert hatte damals, ich habe meine Zigarette weniger dann immer notiert und so wurde es beständig weniger ich habe aber auch auf meine Gewohnheiten geachtet, wann ich zum Beispiel rauche und wann nicht. Und etwas unterstützt habe ich mich auch, meinen Körper wieder aufgepäppelt durch Zusätze. Und was immer guttut: Sport!!!! Wenn du so richtig sauer bist weil du nicht rauchen kannst, dann raus mit dir und laufen oder sowas.
     
  5. #4 Geextah, 17.11.2018
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    Ich habe von jetzt auf gleich aufgehört, und dass, obwohl ich noch Zigaretten zuhause hatte. Habe sie einfach weggeworfen.

    Der Anfang war hier und da manchmal doch etwas schwieriger, vor allem, wenn ich an der Kasse stand und plötzlich japp aufs Rauchen bekam. Bin aber stark geblieben und somit schon über 10 Jahre weg davon :)
     
  6. #5 Zysterian, 21.11.2018
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    Aber kommt die Gewichtszunahme dann nur vom Essen oder ist es eben weil dann der Körper reagiert.
    Beim Essen kann man ja einwirken, eben wenn man seine Mahlzeiten trackt oder eine Liste macht. Reagiert der Körper aber mit Gewichtzunahme auf den Entzug kann man da nicht so einfach etwas ändern. Vielleicht muss man dann zusätzliche Hilfe dem Körper geben. Als vermehrt einige Lebensmittel essen und andere wiederum weglassen.

    Ich will eigentlich Schritt für Schritt aufhören. Ich habe jetzt auch noch nicht damit angefangen. Ich dachte mir es ist besser mal einige Tipps zu sammeln damit man dann in gewissen Situationen schon die Tipps anwenden kann. Wenn andere damit schon Erfahrungen gemacht haben, dann kann man das ja nutzen.

    Finde es z.B. sehr hilfreich wenn man auf seine Gewohnheiten achten sollte. Die meisten Zigaretten raucht man ja ohne es überhaupt mitzubekommen, brauchen tut man die nicht, man raucht halt einfach wenn man auf den Bus wartet oder wenn man mit Kollegen Pause macht. Das sind jetzt aber nicht die Situationen wo ich sage: Uff, jetzt brauche ich eine Zigarette.
     
  7. #6 Geextah, 22.11.2018
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    Also, wenn ich die Homepage richtig verstanden ist das eine Kombination aus beidem: Zum einen werden Nährstoffe nicht so gut transportiert, wenn man raucht, was bedeutet, dass die Energieaufnahme verringert werden kann (weiß ich jetzt aber nicht genau, ob das wirklich so ist) und der andere Punkt ist, dass oftmals nebenbei gegessen wird, als eine Art Ersatzhandlung.

    Dementsprechend finde ich gerade kurz vor dem Beenden des rauchens und in den Monaten danach, das Tracken sehr sinnvoll, weil man eine viel bessere Übersicht hat und damit auch besser versteht, wie der eigene Körper reagiert :)
     
  8. #7 Zysterian, 23.11.2018
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    Ja ich wollte ab Dezember so und so wieder vermehrt trainieren, ist zwar normal bei mir, dass ich im Winter immer ein paar Kilo zunehme aber will das dieses Jahr echt in Grenzen halten damit ich ein entspannteres Frühjahr habe. Dann achte ich eben gleich auf mein Essen und tracke da alles.
    Man muss doch auch etwas dagegen tun können damit der Körper die Nährstoffe wieder besser transportieren kann bzw. kann man sicher etwas machen damit sich der Körper nach dem Rauchen schneller erholt. Wie lange dauert es ca. bis sich da der Körper wieder erholt hat und es so ist als würde man nicht mehr rauchen? Jetzt mal abgesehen wie lange der Dreck in der Lunge bleibt.
     
  9. #8 Geextah, 23.11.2018
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    Wie lange das dauert, kann ich dir leider nicht sagen, weil ich da auch kein Experte auf dem Gebiet bin, aber ich denke mir, dass es sicher einige Zeit dauern wird.
    Da muss man sicherlich etwas Geduld haben, besonders wenn man länger geraucht hat :)
     
  10. #9 oblivionz, 24.11.2018
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    Also es kommt ja auch darauf an, wie lange du denn geraucht hast und wie viel und wie auch dein Körper generell gebaut ist bzw. wie dein Immunsystem und mehr funktioniert, das ist ja bei den Menschen sehr verschieden, das kann man schon mal nicht verallgemeinern wie lange denn der Körper braucht bis er alle Stoffe verdaut hat und losgeworden ist - es gibt sicher allgemeine Aussagen, die kann oft eh in Artikeln nachlesen.

    Bei mir war es so, dass mir eben das beständige weniger werden meiner eigenen Gewohnheiten einen sehr großen Motivationsschub gegeben hat - da habe ich wirklich angefangen mich besser und besser zu fühlen mental. Dann habe ich halt wirklich meine Ernährung auch mal wieder etwas angepasst, mehr frische Kost und Gemüse und habe zusätzlich mit Smoksan unterstützt, das hat mich auch etwas beruhigt und nicht ganz so grumpy sein lassen. wichtig ist es halt wirklich den entscheidenden ersten Schritt zu tun.
     
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  11. #10 Zysterian, 27.11.2018
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    Meine Motivation hole ich mir eigentlich auch immer über mich selbst. Wenn ich mal wieder schneller gelaufen bin, ich wieder etwas weniger wiege oder wenn man eben bei den Übungen mehr Wiederholungen schafft. Finde das motiviert am besten und man will gleich nochmal alles niederreißen;)
    Ist man da echt so schlecht drauf?
    Muss ja auch ein wenig auf mein Umfeld achten. Da ist es dann also eigentlich besser wenn man alles davon erzählt, damit wissen alle warum man schlecht drauf ist;)
    Eigentlich wollte ich das alles mal still und heimlich machen bis ich einen Erfolg vorweisen kann. Sonst ist auch der Druck gleich mal ein ganz anderer.
     
  12. #11 Michael0308, 28.11.2018
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    Also mir ist nur bekannt, dass viele Raucher dann mehr Essen als Ersatzbefriedigung und deshalb zunehmen.
    Deshalb würd ich gleich versuchen, die Lücke von der Rauchersucht mit etwas positiven zu füllen.
    Egal ob Bücher lesen, malen, sport oder was auch immer, es muss halt eine Leidenschaft sein;)

    Lg
     
  13. #12 Zysterian, 30.11.2018
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    Ja bei den meisten ist es sicher eine Ersatzbefriedigung. Wäre aber auch interessant zu wissen ob durch das Rauchen der Stoffwechsel angegriffen wird und das Auswirkungen hat. Normalerweise müsste es einem ja besser gehen wenn man mit dem Rauchen aufhört, das sollte ja eigentlich auch förderlich für den Körper sein. Glaube daher nicht, dass es ausschließlich nur an der Ersatzbefriedigung liegt.
    Wird wohl vieles geben was Menschen zur Ablenkung machen. Lesen und Malen wäre aber nichts für mich. Da hat man viel zu viel Zeit sich Gedanken zu machen. Man ist zu Hause, es ist still,... Sport ist da sicher besser, auch weil man dann doch eher selten beim Sport raucht, außer man ist ein ganz harter Typ;)
    Da muss man aber sicher auch sein Ding finden, wahrscheinlich sind es auch mehrere Sachen, je nach Situation.
     
  14. #13 oblivionz, 07.12.2018
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    Essen ist so eine Sache, ich denke das kann man relativ schnell unter Kontrolle kriegen, das muss man sich nur bewusst machen und sich wirklich besser ernähren und gesunde Snacks einbauen das geht.
    Aber ob ich da so schlecht drauf war? Hui, also die sinflut hinter mir, ich war meistens am beständig meckern und grummeln, also das kann ich von den aufhörversuchen zuvor, beim letzten habe ich dann ja eben natürlich versucht das etwas auszugleichen und mich etwas zu beruhigen und mit etwas aufbauzeit im Körper - ja hat funktioniert. Hui, na ich mag da gar nicht zurückdenken wie schlimm ich da manches Mal zu meinen Arbeitskollegen etc war.
     
  15. casa47

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    Ich persönlich habs mit der E-Zigarette geschafft. Meine Frau hat's mit "Champix" geschafft ist ein Arzneimittel.
     
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    guck dir mal die passende Kategorie an.

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  17. Zysterian

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    Na gut wenn man da wirklich so schlimm drauf ist, dann ist es sicher besser etwas dagegen zu unternehmen, man will ja wenn es geht etwas Unterstützung durch sein Umfeld haben und möchte nicht alle vergraulen;)
    Wie hast du das ausgeglichen, geht das wirklich mit der Ernährung und dem Mittel?
    Ich weiß schon einige bevorzugen da E Zigaretten, ich will aber nicht zuerst darauf umsteigen und erst dann aufhören. Außerdem ist es ja fast genau gleich mit dem Rauchen, vielleicht ist es besser für die Gesundheit, aber sonst? Für mich ziemlich das gleiche. Da versuche ich lieber gleich ganz aufzuhören. Ich versuche es zuerst mal ohne Medikamente, natürliche Mittel lasse ich mir ja noch einreden, aber sonst denke ich setze ich eher auf Sport und Ernährung. Wenn man dann wirklich scheitert, dann hat man zumindest immer noch etwas in der Hinterhand.
     
  18. oblivionz

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    Arzneimittel, bekommt man denn sowas beim Arzt auch verschrieben? Krass.
    Du, ja klar ging das, wie gesagt das smoksan ist einfach mit natürlichen Mitteln drinnen, die helfen einem einen Nährstoffhaushalt auszugleichen und es sind eben beruhigende Dinge mit drinnen, die fahren das Gemüt etwas herunter, das hilft dann schon diese Launen auszugleichen, die ja wirklich auf Entzug basieren, ich merke da schon dass ich viel wütender bin und auch schneller aufzuregen und man schläft unguter, das ist so eine Ballung an Unentspanntheit, zumindest bei mir und da braucht man nen ausgleich, das habe ich auch schon zuvor genommen, damit sich die wirkung entfalten kann.
    Und wenn ich dann noch immer grantelig war - Sport! Hilft ungemein den Kopf frei zu bekommen.
     
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